Zersplitterung
Die Initiativen existieren, bleiben aber fragmentiert.
Ein einzelner Akteur kann eine Lösung entwickeln. Eine Föderation kann ein Ökosystem verändern.
Singulr vereint die Organisationen, Vereine, Unternehmen, Verwaltungen und Technologieakteure, die die digitale Souveränität in Belgien und Europa stärken möchten.
Missionen
Betriebenes digitales Gemeingut
Genannte europäische souveräne Forges
Unter europäischer Rechtsordnung
Die europäischen Alternativen existieren. Was ihnen fehlt, ist die kritische Masse.
Die Initiativen existieren, bleiben aber fragmentiert.
Die europäischen Alternativen sind nur schwer auffindbar.
Isolierte Akteure haben gegenüber den großen marktbeherrschenden Akteuren wenig Gewicht.
Dieselben Bausteine werden häufig mehrfach neu aufgebaut.
Das Problem ist nicht das Fehlen von Lösungen. Das Problem ist ihre Zersplitterung.
Vier Hebel, die nur ein Kollektiv dauerhaft aktivieren kann.
Ressourcen und digitale Gemeingüter teilen.
Europäische Alternativen bei öffentlichen und privaten Entscheidungsträgern sichtbar machen.
Die Entscheidungskriterien weiterentwickeln.
Gemeinsam neue digitale Gemeingüter entwickeln.
Die technischen Bausteine existieren bereits. Die freie Software existiert. Die europäischen Hoster existieren. Die souveränen Alternativen existieren. Was noch fehlt, ist ihre Koordination. Der nächste Schritt besteht nicht mehr darin, noch mehr Werkzeuge zu schaffen. Der nächste Schritt besteht darin, jene zu vereinen, die sie bauen, und jene, die sie nutzen.
Forgejo, PostgreSQL, Linux, Matrix, Nextcloud und viele weitere Bausteine existieren bereits.
In mehreren europäischen Ländern sind souveräne Infrastrukturen verfügbar.
Die Lösungen existieren inzwischen in den meisten Bereichen des Digitalen.
Was noch fehlt, ist ein gemeinsamer Rahmen, der diesen Initiativen mehr Sichtbarkeit und Einfluss verleiht.
Die Herausforderung ist nicht mehr technischer Natur. Die Herausforderung ist kollektiv.
Der europäische öffentliche Sektor baut seine souveränen Forges auf. Singulr ebnet den Weg für private, gemeinnützige und lokale Organisationen.
Forge der zentralen niederländischen Verwaltungen.
Forge des deutschen öffentlichen Sektors.
Forge der Institutionen der Europäischen Union.
Für private, gemeinnützige und lokale europäische Organisationen.
Die europäischen Verwaltungen entwickeln bereits ihre eigenen souveränen Infrastrukturen. Die Frage ist nicht mehr, ob Alternativen existieren. Die Frage ist, welche wir zu stärken beschließen.
Während die niederländischen, deutschen und europäischen Verwaltungen ihre eigenen souveränen Infrastrukturen entwickeln, bleiben die privaten, gemeinnützigen und lokalen Organisationen oft zersplittert. Singulr existiert, um diesen Treffpunkt zu schaffen.
Die Föderation befasst sich mit technischen, operativen und administrativen Themen rund um die digitale Souveränität.
Vier konkrete Verpflichtungen, getragen von der VoG im Dienste belgischer und europäischer Organisationen.
Wir betreiben europäische digitale Gemeingüter.
Wir versammeln die souveränen Akteure.
Wir verbreiten bewährte Praktiken.
Wir arbeiten an der Aufnahme von Souveränitätskriterien in die öffentliche Vergabe.
Heute werden öffentliche Ausschreibungen vorrangig nach Kriterien wie Kosten, Leistung und Konformität bewertet.
Die digitale Souveränität gilt nur selten als verteidigbares, messbares und einklagbares Kriterium.
Singulr arbeitet daran, dies zu ändern.
Heute kann eine europäische Lösung technisch hervorragend sein und dennoch mangels passender Kriterien in einer öffentlichen Ausschreibung fehlen.
Unser Ziel ist nicht, einen bestimmten Akteur zu bevorzugen. Unser Ziel ist, dass die digitale Souveränität wie jedes andere Kriterium bewertet werden kann.
Heute betrifft die digitale Souveränität sowohl jene, die die Werkzeuge bauen, als auch jene, die sie nutzen. Die Föderation braucht beide.
Sie nutzen die von der Föderation betriebenen digitalen Gemeingüter und beteiligen sich an einer kollektiven Dynamik.
Sie entwickeln souveräne Lösungen und möchten zu einem sichtbareren und einflussreicheren Ökosystem beitragen.
Vier Schritte, vom ersten Kontakt bis zum gemeinsamen Aufbau.
Erkunden Sie die betriebenen digitalen Gemeingüter und den Ansatz der Föderation.
Treten Sie als nutzende Organisation oder als souveräner Partner bei.
Teilen Sie Ihre Erfahrungen, Ihre Ressourcen und Ihre Expertise.
Beteiligen Sie sich an der Entwicklung neuer europäischer digitaler Gemeingüter.
Föderationen werden nicht verordnet. Sie werden aufgebaut. Singulr steht am Anfang dieser Arbeit: Die souveräne Git-Forge ist das erste betriebene digitale Gemeingut, das Observatorium der zweite Baustein. Weitere Gemeingüter folgen.
Die souveräne Git-Forge ist kein Selbstzweck. Sie ist die erste konkrete Demonstration dessen, was eine Föderation souveräner Akteure hervorbringen kann. Weitere digitale Gemeingüter können morgen je nach den von den Mitgliedern der Föderation geäußerten Bedürfnissen entstehen.
Künftige digitale Gemeingüter werden nicht allein entschieden. Sie werden gemeinsam gebaut.
Die ersten Mitglieder prägen die Föderation ebenso sehr, wie sie von ihr profitieren.
Nehmen Sie an der Föderation teil, während alles aufgebaut wird.
Nehmen Sie Einfluss auf die Prioritäten und die Richtung des kollektiven Projekts.
Schließen Sie sich einem Netzwerk von Organisationen an, die Ihre Ansprüche teilen.
Bringen Sie die Infrastrukturen hervor, die Ihr Sektor braucht.
Die europäische digitale Souveränität wird nicht von einer einzelnen Organisation aufgebaut. Sie entsteht durch die Zusammenarbeit von Akteuren, die dieselben Ansprüche teilen.
Jede Organisation, die der Föderation beitritt, trägt dazu bei, das europäische souveräne Ökosystem sichtbarer, kohärenter und widerstandsfähiger zu machen.
Die europäische souveräne Föderation besteht nicht im Voraus. Sie wird gerade gebaut.
Die Mitgliedschaft steht sowohl nutzenden Organisationen als auch souveränen Partnern offen. Schreiben Sie uns, um darüber zu sprechen — ein Mensch antwortet Ihnen, unverbindlich.